Deutch/German:

Das Paul
Stranahan Trio spielt Jazz und Fusion Musik. In seinem Repertoire finden
sich eigene Kompositionen und eigene Interpretationen von Musikern wie
Miles Davis, John Coltrane, Pat Metheny, Duke Ellington, Wes Montgomery.
Es strebt einen lebendigen Dialog zwischen den drei Mitgliedern an. Das
Trio spielt gewohnlich mit Gitarre, Bass und Schlagzeug, aber manchmal
auch Klavier oder Saxophon statt Gitarre. Das Trio kommit aus Cleveland,
Ohio, U.S.A. Es spielt in Konzerthallen, auf Festivals, in Kneipen und
Restaurants und bei Privatveranstaltungen. Es hofft, durch Auftritte in
Deutschland und anderen europaischen Landern seinen Wirkungskreis zu erweiter,
und mochte dabei seine neue CD "Climbing
Somewhere" vorstellen, der im Laufer dieses Jahres eine weitere folgen
wird. Paul Stranahan hat alles die Kompositionen geschrieben. Er ist seit
uber siebzehn Jahren berufsmaBiger Schlagzeuger. Uber die Grundung und
Leitung des Trios hinaus hat er mit vielen verschiedenen Bands ges pielt,
von Rock bis Fusion und Blues. Er hat auf zwei CDs ("Evolution Theory" und "Infinity")
fur das Fusion Band Rare Blend und einander CD mit seinem Trio ("Solar")
gespielt. Er hat an der Capital University, Columbus, Ohio bei Bob Breithaupt,dem
Prasidenten von Percussive Arts Society (P.A.S) studiert und sein Studium
mit dem B.A. Diploma abgeschlossen. Als Schlagzeuger haben ihn vom allem
Tony Williams, Elvin Jones, Dennis Chambers, Bill Bruford, und Max Roach
beeinflusst.
Inspiration und Finesse
31.05.2010 18:55 Uhr
Vom ersten Takt an setzte der für die Band typische, fette Tutti-Sound ein, ungebremst und unvermittelt. Stets ist das Schlagzeug von Bandleader Paul Stranahan souveräner Beherrscher, Treiber und heimlicher Tonangeber der Stücke, auch wenn es sich niemals in den Vordergrund spielt. Auf einem üppigen Klangteppich aus von Becken bestimmten, gedämpften Drums entfalten Bassist Jeremey Poparad, Saxofonist Chris Herald und Gitarrist Tim Mirth ihre ausdrucksstarken Soli. Die Grundthemen der Stücke sind melodiös und eingängig, erinnern mal an Frank Zappa, mal an Pink Floyd, integrieren mit fließenden Übergängen Elemente aus Rock, Pop, Funk und Folk - Paul Stranahan nennt seinen Stil „Creative Rock-Jazz-Fusion“. Unaufgeregt und lässig ist der Stil der Musiker, auch wenn sie hie und da einmal aus sich herausgehen und sich mit vollem Tempo und maximaler Dynamik in ihr Solo steigern, allen voran Saxofonist Chris Herald. Gitarrist Tim Mirth steuert eigene Elemente bei, wie ein Solo mit Halleffekten, das in weite Ferne entrückt, und auch Bassist Jeremey Poparad macht mit einem überraschenden Solo schon mal einen Ausflug in Richtung Funk und Rock. In dem viertelstündigen, sinfonisch angelegten Stück „Mann, wo ist mein Auto“ - der Titel entstammt einem „ziemlich dummen Film“, wie Bandleader Paul Stranahan erklärt - zeigt sich noch einmal die ganze Bandbreite der Band. Gitarren und Saxofon verleihen den originellen Bandleaderkompositionen Inspiration und Finesse und schaffen in dem Landsberger Konzert einen Sound, der vielfältig und abwechslungsreich ist, und absolut geeignet für einen relaxten Lounge-Abend. (knill)
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